Vereinsgeschichte

Die Lebensbrücke e.V. wurde 1990 als Zusammenschluss Betroffener, Angehöriger,  psychiatrisch Tätiger und interessierter Bürger gegründet. Die satzungsgemäße Aufgabe besteht in der Schaffung und Aufrechterhaltung von Angeboten und Strukturen für eine gemeindenahe Versorgung, Betreuung und Rehabilitation von Menschen mit psychischer Erkrankung.

Mit der Psychiatriereform von 1990 und der damit verbundenen Umstrukturierung der psychiatrischen Großkliniken wurde als Ziel definiert, dass Menschen, die keine dauerhafte medizinische  Behandlungsnotwendigkeit  haben auch nicht dauerhaft in einer psychiatrischen Klinik leben sollen. Somit bestand in der Region Mühlhausen die Aufgabe, ein Netz an ambulanten und komplementären Strukturen und Einrichtungen zu schaffen und Selbsthilfeinitiativen zu initiieren.

Menschen Hilfestellungen zu geben, trotz ihrer Beeinträchtigung durch die psychische Erkrankung möglichst in ihrem gewohnten Lebensumfeld verbleiben zu können, hat sich unser Verein zur Aufgabe gemacht. Selbstverständlich ist es auch ein wesentliches Anliegen der Lebensbrücke e.V., ein gesellschaftliches Verständnis für psychisch Kranke zu vermitteln.

Die Rechtsform Verein bietet hervorragende Möglichkeiten, die hauptamtliche professionelle Arbeit um ehrenamtliches Engagement zu Bereichen und damit unsere satzungsgemäße Aufgabe auch in Zeiten knapper öffentlicher Mittel zu einem vertretbaren Preis erfüllen zu können. Eine große Zahl ehrenamtliche Helfer sind mit festen Aufgaben wie Fahrdiensten, Begleitung von Selbsthilfegruppen, Vorbereitung bestimmter Veranstaltungen sowie von Behindertenfreizeiten in die Vereinsarbeit eingebunden. Derzeit werden in allen Diensten, Einrichtungen und Selbsthilfegruppen mehr als 600 Klienten betreut. Diese Dienste und Einrichtungen finden Sie im Einzelnen ebenfalls in dieser Präsentation.